Quellenangabe DRS.SF.TV (habe nachgefragt)
Japans Aufbruch nach Fukushima vom 11.3.2011, wird auf SF-TV im
KULTURPLATZ EXTRA vom 4.1.2012 gezeigt.
Kenzaburo OE, Literatur-Nobelpreisträger hat HYROSHIMA erlebt und fordert heute den sofortigen Ausstieg aus der Atom-Ernergie. 1 Million Atom-Gegner haben bereits eine
Petition unterschrieben.
TADAO ANDO, ein bedeutetender Archidekt sagt: er kenne diese Gegend um Fukushima gut. Vor Jahre hat er ein Kinder-Museum für Kinderbücher gebaut. Nach der Katastrophe sind
tausende gestorben oder werden noch immer vermisst, die Landschaft in unserem Herzen wurde verwüstet, da kann ich doch keine Gebäude mehr bauen... aber ich kann ein Bild unserer
seelischen Verletzung schaffen, desshalb möchte ich im Katastrophen-Gebiet verschiedene Wälder anbauen lassen....
Das weitere siehe den Link auf die Kultursendung des SF-TV
(seite nicht gefunden, heist es. Anklicken an Kulturplatz)
http://www.sendungen.sf.tv/kulturplatz/Nachrichten/Archiv/2011/12/15/Kulturplatz/Kulturplatz-extra-
Verstehen Sie
Japanisch?
Titel Jürg Buri SES-Geschäftsführer
– In Fukushima leben 85'000 Menschen aus der evakuierten Zone noch immer in Notunterkünften. Rinder verhungern, weil die Bauern nicht mehr auf ihre Höfe zurück dürfen.
– Noch immer treten aus den zerstörten Reaktoren täglich 200 Millionen Becquerel
an radioaktiven Substanzen aus. Von den 54 japanischen AKW sind momentan nur noch 11 am Netz. Der japanische Premierminister Naoto Kan (Phisyker) hat vor seinem Rücktritt die Schaffung einer
zweiten, unabhängigen Atom-Aufsichtbehörde mit 300 Menschen angekündigt und ein Gesetz zur Schaffung von erneuerbaren Energien erlassen.
Am 28.9.2011 wissen wir mehr. Dann werden 46 Kantonsvertreten über den Atom-Ausstieg entscheiden.
Jede grösszügige Spende hilft Arbeit gegen das Vergessen zu finazieren.
"SES" Sihlquai 67, 8005 Zürich, IBAN: CH69 09000 0000 8000 3230 3
Tagesanzeiger vom 31.8.2011
Ständerat will AKW der heutigen Generation verbieten!?
Neue Generationen von AKW's sollen nicht betroffen sein!?
Ein Hintertürchen.
Wunschdenken: von Rolf Büttiker (FDP, SO)
- revolutionäre Technologie.
- Bei einem Unfall soll nur das Werkgelände betroffen sein.
- Abfall darf höchstens 50 bis 70 Jahre "strahlen".
- Diese Technologie (Jenny) wird frühestens 2050 zur Verfügung stehen.
- Utopien?
Tatsache bleibt, dass dies zeitliche Verzögerungen nach sich bringt. Und das Volk "Ausstiegswillige" kann nun sehr lange warten!
Quelle: JÜRG BURI Geschäftsleiter SES
Fukushima ist der Beginn einer neuen Zeitrechnung. Die Atomkatastrophe hat uns ein verloren geglaubtes Argument wider Willen zurückgegeben: "das Restrisiko"!
Genau 25 Jahre nach Tschernobyl ist es wieder da. Das "Restrisiko" könnte auch uns treffen, sollte sich ein helvetischer oder europäischer "Atom-Gau" wiederholen.
Somit ist ein "Restrisiko" mit einer "Halbwertszeit" die über mehrere Jahrhunderte andauern kann unannehmbar!
Fortsetzung 6.7.2011
Der britische Ingenieur John Large schreibt im Energie Express, Nr. 91, Juli 2011.
Nicht der Tsunami, sondern das Erdbeben habe die Havarie im AKW Fukushima verursacht. Das Erdbeben und der Tsunami in Japan führten zu verheerenden Schäden
an den Reaktoren des AKW Fukushima-Daiichi.
Fortsetzung folgt.