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Warteliste «kostendeckende Einspeisevergütung» – Wie geht es weiter?

04.01.2012

 

Im letzten Newsletter hatten wir darüber informiert, dass der Nationalrat an seiner ausserordentlichen Session «Kernenergie und alternative Energien» im Sommer 2011 zwei Motionen angenommen hatte, welche die Aufhebung der finanziellen Deckelung bei der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) verlangen. Der Ständerat hatte in der Herbstsession 2011 eine dieser Motionen ebenfalls angenommen und somit an den Bundesrat überwiesen. Damit hat das Parlament dem Bundesrat den Auftrag erteilt, eine revidierte Gesetzesvorlage auszuarbeiten, über welche das Parlament dann erneut debattieren wird.             Mehr unter Link:  

https://www.swissgrid.ch/swissgrid/de/home/experts/re/crf_registration_form/news_crf/_04_01_2012_01.html

 

Quellenangabe DRS.SF.TV (habe nachgefragt)

 

Japans Aufbruch nach Fukushima vom 11.3.2011, wird auf SF-TV im

KULTURPLATZ EXTRA vom 4.1.2012 gezeigt.

 

Kenzaburo OE, Literatur-Nobelpreisträger hat HYROSHIMA erlebt und fordert heute den sofortigen Ausstieg aus der Atom-Ernergie. 1 Million Atom-Gegner haben bereits eine Petition unterschrieben. 

 

TADAO ANDO, ein bedeutetender Archidekt sagt: er kenne diese Gegend um Fukushima gut. Vor Jahre hat er ein Kinder-Museum für Kinderbücher gebaut. Nach der Katastrophe sind tausende gestorben oder werden noch immer vermisst, die Landschaft in unserem Herzen wurde verwüstet, da kann ich doch keine Gebäude mehr bauen... aber ich kann ein Bild unserer seelischen Verletzung schaffen, desshalb möchte ich im Katastrophen-Gebiet  verschiedene Wälder anbauen lassen....  

Das weitere siehe den Link auf die Kultursendung des SF-TV

(seite nicht gefunden, heist es. Anklicken an Kulturplatz)

 

http://www.sendungen.sf.tv/kulturplatz/Nachrichten/Archiv/2011/12/15/Kulturplatz/Kulturplatz-extra-

Verstehen Sie Japanisch?

Verstehen Sie Japanisch?                                   Titel Jürg Buri SES-Geschäftsführer

–   In Fukushima leben 85'000 Menschen aus der evakuierten Zone noch immer in Notunterkünften. Rinder verhungern, weil die Bauern nicht mehr auf ihre Höfe zurück dürfen.

–   Noch immer treten aus den zerstörten Reaktoren täglich 200 Millionen Becquerel

an radioaktiven Substanzen aus. Von den 54 japanischen AKW sind momentan nur noch 11 am Netz. Der japanische Premierminister Naoto Kan (Phisyker) hat vor seinem Rücktritt die Schaffung einer zweiten, unabhängigen Atom-Aufsichtbehörde mit 300 Menschen angekündigt und ein Gesetz zur Schaffung von erneuerbaren Energien erlassen.

 

Am 28.9.2011 wissen wir mehr. Dann werden 46 Kantonsvertreten über den Atom-Ausstieg entscheiden.

Jede grösszügige Spende hilft Arbeit gegen das Vergessen  zu finazieren.

 

"SES" Sihlquai 67, 8005 Zürich, IBAN: CH69 09000 0000 8000 3230 3

 

 

Tagesanzeiger vom 31.8.2011

Ständerat will AKW der heutigen Generation verbieten!?

Neue Generationen von AKW's sollen nicht betroffen sein!?

Ein Hintertürchen.

Wunschdenken: von Rolf Büttiker (FDP, SO)

  • revolutionäre Technologie.
  • Bei einem Unfall soll nur das Werkgelände betroffen sein.
  • Abfall darf höchstens 50 bis 70 Jahre "strahlen".
  • Diese Technologie (Jenny) wird frühestens 2050 zur Verfügung stehen.
  • Utopien?

 

Tatsache bleibt, dass dies zeitliche Verzögerungen nach sich bringt. Und das Volk "Ausstiegswillige" kann nun sehr lange warten!

Die Rückholzeit der investierten Energie beträgt weniger als 3 Jahre

Solarstrom, Wasserkraft und erneuerbare Stromquellen sorgen für 100% Deckung. Quellenangabe: www.swissolar.ch
Die Solar-Module leisten in 30 bis 40 Jahren das 15-fache an Solar-Strom und das bei uns im Mitteland.
Silizium ist das zweithäufigste Element auf unserer Erde.
Die Gesamtenergie wird in mindesten 3 Jahren zurückgeholt.
110411_10-gute-Gründe_PV_CH.pdf
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Quelle: JÜRG BURI Geschäftsleiter SES

 

Fukushima ist der Beginn einer neuen Zeitrechnung. Die Atomkatastrophe hat uns ein verloren geglaubtes Argument wider Willen zurückgegeben: "das Restrisiko"!

Genau 25 Jahre nach Tschernobyl ist es wieder da. Das "Restrisiko" könnte auch uns treffen, sollte sich ein helvetischer oder europäischer "Atom-Gau" wiederholen.

Somit ist ein "Restrisiko" mit einer "Halbwertszeit" die über mehrere Jahrhunderte andauern kann unannehmbar!


Fortsetzung 6.7.2011

Der britische Ingenieur John Large schreibt im Energie Express, Nr. 91, Juli 2011.

Nicht der Tsunami, sondern das Erdbeben habe die Havarie im AKW Fukushima verursacht. Das Erdbeben und der Tsunami in Japan führten zu verheerenden Schäden an den Reaktoren des AKW Fukushima-Daiichi. 

Fortsetzung folgt.

Tagesanzeiger Dienstag 22.3.2011
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